der schnee...
.... deckt alles zu. es sind keine dicken flocken, die da fallen, es rieselt unaufhörlich kleine kristalle. wie mit einer schicht puderzucker überzogen wirkt alles. die christrose schafft es trotzdem, die ersten blütentriebe an die oberfläche zu zaubern. ich hoffe, sie blüht bald. seit drei wochen hatte mich eine grippe im griff, l. kochte suppe, j. kaufte ein, u. brachte auch immer wieder etwas vorbei, rief an. gestern ging ich noch einen tag in die firma, um das jahr abzuschließen, dann bekam ich noch die obligatorische flasche wein mit einem dank für die zusammenarbeit. „ich weiß schon, daß ich ziemlich emotional sein kann.“ ahja, dachte ich, da nehmen wir beide uns ja nicht viel. bis zum zweiten januar ist jetzt freie zeit angesagt. ich versinke seit wochen zwischen farben, marmormehl, rügener kreide, sand, erde.... und der zeit. was ich nicht bemerke, ich mein das mit der zeit, aber irgendwie doch, weil ich nicht wieder auftauchen will, wenn ich dann doch bemerke, daß es zeit wird.
den heiligen abend will ich mit j. verbringen, ihr geht es jetzt schon nicht so gut, weil ihre mutter letztes jahr am 23.12. starb. sie weigerte sich erst, nickte dann aber doch. „heulen kannst du auch bei mir“, sagte ich. rinderfilet mit portweinsoße werde ich zubereiten, ein essen für die seele wird an diesem abend für uns beide wichtig sein. am ersten weihnachtsfeiertag bin ich zu einem frühstück eingeladen.... hmm.... ein weihnachtsfrühstück. l. bringt mir heute lebkuchen aus münchen mit, am zweiten feiertag bin ich bei ihr eingeladen. meine tochter arbeitet alle drei tage, meine schwester ist auch nicht da, ich will im januar nach h. fahren. am liebsten aber würde ich die nächsten tage in meinen vier wänden bleiben. mein wohnzimmer sieht inzwischen eher wie eine werkstatt aus, wenn meine vermieterin das waschbecken im bad sehen würde, bekäme sie anfälle. werde heute noch schrubben müssen. alles, was sich in der küche oder sonstwo befindet, wird zweckentfremdet. wenn jemand bei mir künftig spaghetti essen möchte, wird er zuerst schauen müssen, ob die rote farbe auf dem teller die soße, oder tatsächlich farbe ist. meine handtücher reduzieren sich langsam aber sicher zu einem haufen putzlappen, küchentücher kauf ich massenweise, hab aber überlegt, daß toilettenpapier diesen zweck auch sehr gut erfüllen könnte.
mein laptop ist schon wieder im eimer, ich muß ihn heute zu acer bringen. seit dem kauf vor einem dreiviertel jahr ist das jetzt das dritte mal, aber leider nicht immer mit dem gleichen problem, weshalb sie ihn mir dieses mal auch wieder nicht gegen ein neues gerät tauschen werden. was nichts anderes bedeutet, als das ich ein drittes mal alles wieder neu installieren muß, und das ein drittes mal sämtliche daten futsch sein werden. vielleicht bin ich ja jetzt so schlau, und mach die notwendige datensicherung regelmäßig. dieses mal hatte ich plötzlich einen komplett blauen bildschirm, irgendwas mit bios damage.... das piepen hört garnicht wieder auf, wenn ich im abgesicherten modus starten will. es gibt eine codetabelle mit der anzahl der pieptöne.... was ich da las, las sich nicht gut. entweder der arbeitsspeicher hin, oder das mainboard. also heute auf nach ahrensburg, das teil bei acer abgeben, göttin sei dank hab ich den ganzen papierkram von letzten mal aufgehoben, die rechnung und die anderen unterlagen werde ich auch mitnehmen müssen. definitiv kauf ich mir das nächste mal keinen acer.
jetzt ist erstmal aufräumen und sauber machen angesagt, wäsche waschen.... die haushaltstäglichen dinge eben. einkaufen muß ich noch, die autowäsche kann ich mir sparen. letzte woche brauchte ich zwei tage, um meine hände wieder sauber zu kriegen. farbpigmente sollte man mit handschuhen verarbeiten, hab aber festgestellt, daß mit acetonfreiem nagellackentferner die farben genauso gut abgehen, wie mit terpentin... und, der stinkt nicht so. ich muß mich wirklich zusammenreißen, und an meine täglichen pflichten denken, sie auch ausführen. am liebsten würde ich in den farben versinken, letzte woche hab ich die farben mit den händen (natürlich wieder ohne handschuhe) auf das bild aufgetragen, sie in das leinen richtig reingerieben. ein unglaublich sinnliches gefühl.... das.
den heiligen abend will ich mit j. verbringen, ihr geht es jetzt schon nicht so gut, weil ihre mutter letztes jahr am 23.12. starb. sie weigerte sich erst, nickte dann aber doch. „heulen kannst du auch bei mir“, sagte ich. rinderfilet mit portweinsoße werde ich zubereiten, ein essen für die seele wird an diesem abend für uns beide wichtig sein. am ersten weihnachtsfeiertag bin ich zu einem frühstück eingeladen.... hmm.... ein weihnachtsfrühstück. l. bringt mir heute lebkuchen aus münchen mit, am zweiten feiertag bin ich bei ihr eingeladen. meine tochter arbeitet alle drei tage, meine schwester ist auch nicht da, ich will im januar nach h. fahren. am liebsten aber würde ich die nächsten tage in meinen vier wänden bleiben. mein wohnzimmer sieht inzwischen eher wie eine werkstatt aus, wenn meine vermieterin das waschbecken im bad sehen würde, bekäme sie anfälle. werde heute noch schrubben müssen. alles, was sich in der küche oder sonstwo befindet, wird zweckentfremdet. wenn jemand bei mir künftig spaghetti essen möchte, wird er zuerst schauen müssen, ob die rote farbe auf dem teller die soße, oder tatsächlich farbe ist. meine handtücher reduzieren sich langsam aber sicher zu einem haufen putzlappen, küchentücher kauf ich massenweise, hab aber überlegt, daß toilettenpapier diesen zweck auch sehr gut erfüllen könnte.
mein laptop ist schon wieder im eimer, ich muß ihn heute zu acer bringen. seit dem kauf vor einem dreiviertel jahr ist das jetzt das dritte mal, aber leider nicht immer mit dem gleichen problem, weshalb sie ihn mir dieses mal auch wieder nicht gegen ein neues gerät tauschen werden. was nichts anderes bedeutet, als das ich ein drittes mal alles wieder neu installieren muß, und das ein drittes mal sämtliche daten futsch sein werden. vielleicht bin ich ja jetzt so schlau, und mach die notwendige datensicherung regelmäßig. dieses mal hatte ich plötzlich einen komplett blauen bildschirm, irgendwas mit bios damage.... das piepen hört garnicht wieder auf, wenn ich im abgesicherten modus starten will. es gibt eine codetabelle mit der anzahl der pieptöne.... was ich da las, las sich nicht gut. entweder der arbeitsspeicher hin, oder das mainboard. also heute auf nach ahrensburg, das teil bei acer abgeben, göttin sei dank hab ich den ganzen papierkram von letzten mal aufgehoben, die rechnung und die anderen unterlagen werde ich auch mitnehmen müssen. definitiv kauf ich mir das nächste mal keinen acer.
jetzt ist erstmal aufräumen und sauber machen angesagt, wäsche waschen.... die haushaltstäglichen dinge eben. einkaufen muß ich noch, die autowäsche kann ich mir sparen. letzte woche brauchte ich zwei tage, um meine hände wieder sauber zu kriegen. farbpigmente sollte man mit handschuhen verarbeiten, hab aber festgestellt, daß mit acetonfreiem nagellackentferner die farben genauso gut abgehen, wie mit terpentin... und, der stinkt nicht so. ich muß mich wirklich zusammenreißen, und an meine täglichen pflichten denken, sie auch ausführen. am liebsten würde ich in den farben versinken, letzte woche hab ich die farben mit den händen (natürlich wieder ohne handschuhe) auf das bild aufgetragen, sie in das leinen richtig reingerieben. ein unglaublich sinnliches gefühl.... das.
cellini -
22.12.2009